Ratsch – und – Stopp!

Aaarrgh. Da zieht man einmal eine schönere Hose aus feinerem Stoff an, mal keine Jeans… und dann muß 100 m vor der Haustür das blöde Hosenbein in der Kette landen! Ich hatte ein ähnliches Erlebnis mal mit einer Jeans, die hab ich wieder rausbekommen….

 

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Nicht so bei dieser Hose….

Ich mußte zwei Passantinnen bitten, mit einer Schere (die ich zufällig dabei hatte) zu Werke zu schreiten.

hach, die schöne Hose…

Radfahren, bis man schwarz wird ;-) – oder: die Tour mit den meisten Freibädern.

Schon einmal hatte ich den Schwarzatal-Radweg gesucht und war am Bahnhof Rudolstadt-Schwarza ausgestiegen. Nur leider hatte ich keinen Radweg gefunden… nur Industrieanlagen und ein verwinkeltes Wohngebiet mit z.T. Mini-Märchenschlössern (die bewohnt waren und schöne Gärten hatten). Beschilderung: nicht vorhanden. Heute nun kam es zur Lösung des Rätsels… wie so oft findet man einen Radweg heraus, indem man in „verkehrt herum“ , also in anderer Richtung fährt.

Es ging aufgrund einer unruhigen Nacht gehetzt los und ich schaffte den Sonderzug um 9.15 Uhr ab Jena-Göschwitz nur knapp. Warum Sonderzug? Weil man sonst nur mit 2x Umsteigen von Jena nach Katzhütte/Thüringer Wald fahren kann, momentan fährt der Zug durch, weil auf der regulären Strecke irgendwelche Baustellen sind. Da wär ich nie draufgekommen… auf bahn.de findet man dazu auch nix. Mein ADFC-Kumpel und Bahn-Nerd hat dies herausgefunden, weil er regelmäßig auf drehscheibe-online.de unterwegs ist. Was interssieren mich Züge! Die Dinger sollen fahren! Und sonst interessiert mich ncihts daran. Doch es gibt einen Bahnfan, der wohl immer diese Umleitungszüge weiß…

wie sich heute herausgestellt hat, eine gute Sache. Danke an die Autoren von drehscheibe online.

Ankunft in Katzhütte. Viele Wolken, daher wirkt das Dorf Miauhütte im Tal noch dunkler.

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Ganz schön kühl war es dort… na Thüringer Wald eben. Lange Hose, langärmeliges Hemd und ärmellose Weste waren jedoch ausreichend. Man ist hier wirklich „im Wald“, in der absoluten „Pampa.“

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Ein kurzer Abstecher in den Ort Katzhütte, bevor es Richtung Mellenbach losgeht.

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Die bunten Flecken an den Straßenlaternenpfosten: Wahlplakate. Es ist bald Landtagswahl und das Gegrinse und Geglotze von den Plakaten ist im vollen Gange (und bei mancher Partei möcht man eine Gotcha-Pistole und gutes Zielwasser haben, um die Plakate unlesbar zu machen).

Wenn man durch die Ortschaften dort im Schwarzatal fährt, sieht man immer wieder leerstehende Häuser, die mal schön waren – das merkt man. Ein Jammer, dass sie nun leer stehen, oftmals sind die Fenster kaputt. in Katzhütte steht auch eine leere Jugendherberge. Sehr schade. Es waren wohl nicht mehr genug Gäste gekommen gewesen… Zu DäDäRäDää-Zeiten gab es hier viel Industrie, v. a. Porzellan- und Glaswerke. Davon ist aber nur hier und da ein kleiner Werksverkauf geblieben. Gaststätten sind oft geschlossen, der einzige Arbeitgeber in Miauhütte scheint eine Kunststoffirma zu sein (soll ich das jetzt mit 3 „f“ schreiben? Verehrte GermanistInnen, bitte beantworten Sie mir dies in der Kommentarfunktion. Danke).

Los geht´s Richtung Mellenbach. Ziel: Rudolstadt. Impressionen vom Wegesrand. Wir fuhren oben auf der Straße, unten am Hang läuft die Bahnstrecke Bad-Blankenburg – Katzhütte und der Fluß, die Schwarza.

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In einem Ort war eine Baustelle. Das war unser Glück: es gab nur ein paar Motorradfahrer, die unterwegs waren auf dieser Straße…

 

Mellenbach an der Schwarza.

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An der Talstation der Oberweisbacher Bergbahn. Der Ort dort heißt Obstfelderschmiede. Die überdachte Brücke führt vom Autoparkplatz zum Bahnhof (oder besser: Bahnhöfchen).

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Für Bahnfans ein „himmlisches Erlebnis“… denn das kleine Bähnchen fährt den steilen Berg rauf nach Lichtenhain. Wir haben die Bahn heut Bahn sein lassen (na mein Nerd-ADFC-Kollege mußte natürlich noch Paparazzi-Fotos machen 😉 während ich den Weg auskundschaftete, um nicht immer auf der Straße fahren zu müssen – denn der richtige Schwarzatalradweg beginnt nicht in Katzhütte).

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Der Bahnhof (hab das Zurecht-Drehen vergessen).

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Die Kiosk- und Fahrkartenverkäuferin schien eine überzeugte Schlagerfreundin gewesen zu sein. Das war kaum auszuhalten, auch wenn man nur kurz anhielt. Keine Ahnung, wie das Essen dort schmeckt, aber mit der Musik schmeckt es nicht. Wenn es dort schon eine „Bergbahn“ gibt: warum läuft dann nicht Led Zeppelins „Stairway to Heaven“ oder „Lucy in the sky with diamonds?“ AAArgh, ich hasse Schlager! Nun, die meisten Gäste hier sind wohl Schlagerfans. Ob Bahnfan = Schlagerfreund, das muß noch soziologisch untersucht werden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Bahnhöfen wird dieser recht schön gehalten. Na die Touris sollen kommen…

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1. Etappe: Mellenbach-Glasbach.

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Ja, mein neues Rad entwickelt sich – wie mein altes Pferd – echt zur Rampensau… immer vorne an der Fotolinse dran 😉 Und nach Mellenbach, nachdem wir einmal auf der Suche nach Beginn des SchwarzatalRadwegs vor einem Firmentor gelandet sind (Apothekeneinrichtungen – Holzbau), nun endlich die richtige Abbiegung gefunden und damit den Schwarzatalradweg. Immer entlang der Schwarza und der Bahnlinie (Katzhütte – Rottenbach).KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA    KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAZur Eröffnung gleich eine schicke neue Brücke aus dem Jahr 2014, niegelnagelneu…. eine „Autobahnbrücke en miniature.“ KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA    KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

+ 2 Rastplätze mit Fahrradständern an jedem Brückenende.

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Der Belag des Schwarzatalradweges ist mal mehr, mal weniger fest. So : naja. feines Splitt-Korn oder wie man das nennt. Nicht so rutschig wie Sand, aber die feinen Körnchen hat niemand gern im Reifen.

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2. Etappe: Sitzendorf. Dazu: Kuriositäten am Wegesrand Teil 1.

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am Ufer der Schwarza: Kuriositäten Teil 1.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Wir erlebten zumindest heute am Sonntag den 17. August 2014  keinen Wasserschwall….

 

Wir machten dann von Unterweißbach aus einen Abstecher zur Trinkwassertalsperre Leibis. Auf dem Serpentinenweg nach oben fand sich Kuriosität am Wegesrand 2. Und dieser Traumgarten… ach ja….. (wenn man nicht an die Gartenarbeit denkt)

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Und hier die Kuriosität. Es gab, wie bei Serpentinen üblich, auch noch eine 2. und eine 3.Kurve. Die wurde nur nicht extra bezeichnet. 😀

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Damit sage ich erst mal tschüs und Gute Nacht. Der Antrieb muß mal schlafen gehen… Teil 2 kommt morgen.

 

 

 

 

 

 

 

zuerst: info-bild über schwarza-tal radweg?? und günstige Zugverbindung erwähnen.

Fahrrad3Grün – woher der Name stammt

Namen sind recht wichtig: sie entscheiden, ob man sich an etwas oder jemanden wieder erinnert, ob man etwas über diesen Menschen oder diese Sache im Kopf behält.

Als ich meinen Blog eröffnet habe war klar, dass es vor allem um Fahrradthemen gehen soll. Und alles, was einem beim  Radeln begegnet. Deshalb der Namensteil: FAHRRAD.

Die 3 steht für das Dreieck, daß das Rad ausmacht: vom Menschen, der auf dem Rad sitzt, laufen 2 gedachte Linien zur hinteren Nabe und eine andere Linie zum Vorderrad. Der Mensch ist der Antrieb; doch es braucht die anderen beiden Ecken, damit das Rad sich bewegen kann, die Fahrt losgeht.

 

Grün:

Gern radelt man durchs Grüne. Als Radlfahrer oder Radlfahrerin ist man froh über eine grüne Ampel (die nciht gleich wieder umschaltet). Grün ist auch ein Appell: Freie Fahrt für Radfahrer und Radfahrerinnen!

 

Leider ist nur in sehr wenigen Köpfen angekommen, dass das Rad auch ein – oder vor allem ein – Alltagsfahrzeug ist. Heute hatte sich eine Bedienung der Cafeteria des stw lächelnd gewundert, dass ich mich in der Toilette umgezogen hatte („du bist ja eine Nummer“). Tja. Was nützt ein noch schönes Kleid, wenn´s an den Beinen doch recht frisch ist beim Radeln… sind schließlich doch 8 km Heimweg.

Stadtgebiet Jena: Wo es beim Radverkehr noch kräftig hakt! Teil 1: Gebiet Haltestelle Burgau.

Heute starte ich meine Serie mit Bildern, wo es im Stadtgebiet Jena noch kräftig hakt in Sachen Radverkehr. Eine Stadt, die sich „Universitätsstadt nennt und eine Kampagne „Schritt für Schritt“ hat, die umweltfreundliche Mobilität propagieren soll… wohl haben die InitiatorInnen da nur an die Straßenbahn gedacht (auf einer der Bahnen kann man die Werbung lesen inkl. der Lokalprominenz, die wohl das Aushängeschild sein soll dafür). Sehr kurzsichtig, nur an Bus und Straßenbahn bei der „umweltfreundlichen Mobilität“ zu denken!

 

Haltestelle Burgau. Hier laufen mehrere Buslinien und Straßenbahnlinien zusammen. Der Radweg, vom Gebwerbegebiet Göschwitz, bzw. von Lobeda kommend, endet abrupt vor der Haltestelle. Es bleibt dem /der RadfahrerIn nichts anderes übrig, als in die Haltestelle „hineinzufahren“ und die wartenden Fahrgäste ohne es zu wollen, zu nerven. Warum hat da keiner an eine vernünftige Umgehung der Haltestelle gedacht?

Nicht wundern übrigens über das in verkehrt herum aufgezeichnete Rad. Es ist hier Radverkehr in beiden Richtungen erlaubt.

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Ein paar Meter weiter stadtauswärts der nächste Nonsense. Hier wurde wieder nur an die Straßenbahn gedacht. Stelle mal einer mitten in eine Autostraße einen Brückenpfeiler, was da für ein Theater wäre! Aber das blöde Ding hat seltsamerweise nirgendwoanders einen Platz. Ganz toll.

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Der Weg selbst hat eine holprige Beschaffenheit, der rote „Lack“ hat Risse wie eine abgegriffene Ledertasche.

Und dann an der Biegung, wo die Straßenbahn einmal Richtung Gewerbegebiet Göschwitz (rechts rum) und Lobeda (geradeaus) fährt, hört der Weg plötzlich auf. Hm?

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Ja, das weiß ich auch, dass der Weg nach Lobeda entlang der Gleise genug breit für Fußgänger und Radfahrer ist. Dennoch: das ist kein Zustand, ein einfach abrupt endender Radweg.

 

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Ein weiteres „Meisterstück,“ in Neu-Lobeda, in der Erlanger Allee, Höhe Salvador-Allende-Platz.

ich will an der nächsten Kreuzung (2. Ampel im Hintergrund)  immer links abbiegen. Also wechsel ich an der Stelle, wo alle Linien gestrichelt sind, auf die linke Abbiegespur (auch wenn die von dem folgenden Foto aus gesehen noch weiter weg ist, also die Kreuzung noch ein Stück weg ist).

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Als ich nachts gegen 22.30 Uhr dies mal machte, kam plötzlich von hinten ein Auto angerast. Um die Zeit erschrickt man natürlich noch viel mehr über sowas. Dazu eine laute Lautsprecherstimme und blendend helles Licht. Na da war wohl jemanden langweilig… auf der sonst so stillen Straße um diese Zeit waren  die „Freunde“ plötzlich neben mir. Im Gegensatz zu ihren Kollegen weiter östlich in diesem Bundesland kennen sie wenigstens die einfachsten Höflichkeitsregeln. Dennoch hat es mich verwirrt und wütend gemacht, warum ich als Radfahrerin, die keinen abgedichteten Blechkasten um sich hat! (im Gegensatz zu Autofahrern!) laut angeredet werde, dazu noch mit roter Warnschrift auf dem Polizeifahrzeug. Es war auch „ganz toll“, in ein dunkles offenes Fenster hineinzureden. Sehr vertrauenserweckend. Danke! Ich hör Euch auch ohne Geplärre, denn ich sitze eben nicht in einer Blechkiste!

Ich wurde gebeten, doch auf den Radweg zu wechseln. Ich erwiderte leicht außer Atem, dass ich nach links abbiegen wolle. Ich wäre an einer Stelle mit gestrichelten Linien auf diese Spur gewechselt.

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..denn weiter vorne kann man eben nicht mehr auf die linke Spur wechseln!

 

Die Herren im dunklen Auto meinten, ich solle doch vorne abbiegen, nach der Ampel. Ich verstand das nicht ganz. Ich erwiderte, dass das den Autofahrern sehr egal sei, die würden rücksichtslos geradeaus fahren.

In Rücksprache mit dem ADFC-Menschen war die Rede vom „indirekten Linksabbiegen.“

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Tatsächlich habe ich eine seltsame Markierung  NACH der Kreuzung gesehen:

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ein Linksabbiegerpfeil. Was soll der hier? Soll ich ernsthaft bei Grün über die Ampel und Kreuzung fahren, um dann als spätere Linksabbiegerin von den geradeaus fahrenden Autos/LKWs u.a. platt gemacht zu werden??? Welches Rindvieh schreibt sowas in ein Gesetz??

Anmerkung: es gibt nur eine Ampel geradeaus und eine Linksabbiegerampel. Alle, die geradeaus und rechts fahren wollen, müssen die 2. , andere Ampel benutzen.

Ich habe diese seltsame Regel des „indirekten Abbiegens“ nicht verstanden. Sie macht in meinen Augen keinen Sinn. Warum soll ein Radfahrer nicht auf die ’normale‘ Linksabbiegerspur des Autoverkehrs wechseln?

Hey, Ihr Gesetzgeber, Ihr werdet es nicht glauben, aber auch RadfahrerInnen wollen mal abbiegen! Auch wenn der Radweg noch so schön geradeaus geht!

Weil mir das Geplänkel zu blöd ist, wird eben an der Ampel angehalten, das Rad auf die rechte Straßenseite geschoben und dann bei Grün über den Fußgänger – und Radweg-Überweg gefahren. Punkt.

 

 

Regen und Sonne

…beides gehört zu einer Radtour. In Erfurt noch eitel Sonnenschein, einige Touristen, eine (noch nicht so) nervende Straßenbahnschiene (da freut sich jeder Fahrradreifen, grrr),

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ein wohl schwitzender und rauchender Motorradfahrer, der pausierte (tja, das ist der Nachteil an dieser Freizeitbeschäftigung…. und ein Spaß beim Springbrunnen vor dem Theater (ein Glasneubau- warum nicht? Es muß nicht immer die klassizistische Fassade sein…) …

Vor lauter Freude über die Erfrischung (ich muß immer lachen, wenn ich mit Wasser zu tun habe) habe ich vergessen ein Foto zu machen 😉

 

Juhu, Gera-Radweg endlich gefunden! Für die Gartenfreunde muß man natürlich außen rum fahren, sonst können diese Bachstelzen nicht ungehindert durch ihre Gärten stelzen (Gartenverein Bachstelzenweg). Schnauf, endlich aus dem Stadtgebiet raus… war nicht so einfach zu finden.

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Und wer hätte gedacht, dass diese kratzigen Disteln so schön anzusehen sind… dennoch, ich möcht keine Floristin sein und diese Pflanzen binden müssen…

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Es ist beruhigend, den Bienen und Hummeln zuzusehen…. manchmal erscheint es mir wie ein Wettbewerb, ein Wettrennen, wer zuerst den Nektar erwischt aus den einzelnen Blütenregionen 😉 bssssss…..summ……

immer noch ruhig, nur leises Donnern im Hintergrund.

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und dann, vor Molsdorf auf dem Gera-Radweg Regen. richtig dicke. Natürlich auf freier Strecke. Wäre natürlich sinnvoll gewesen, sich einstweilen ins Restaurant des Schlosses Molsdorf zu setzen. Aber bei den Preisen… wär ein Foto wert gewesen, aber bei starken Regen will man seine Satteltaschen nur wenn unbedingt nötig aufmachen. Beim Streckenabschnitt unter dem nächsten Wäldchen trafen sich die RadlerInnen, um sich ihre Regencapes anzuziehen.. wie sagte einer: „da hat es uns erwischt“ und grinste. Das ist wieder so eine Situation, die schön ist: grundsätzlich sind Radler und Radlerinnen immer  solidarisch. Nach mehreren starken Schauern ging es in Regenpausen und leichten Regen über. So genau konnte man das nicht auseinanderhalten.

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und: ja, das ist DIE GERA! Nicht die Stadt Gera, sondern der Fluß namens Gera (über irgendwas muß ja die Krämerbrücke in Erfurt führen 😀 )

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Niemand will sich ins Essen regnen lassen…. da es leider nur noch naß von oben runterkam, mußte ich mit einer heruntergekommenen Bushaltestelle als Rastort (aber eben überdacht!) vorlieb nehmen. Es würde mich auch werktags wundern, wenn an einer Land-Dorf-Bushaltestelle jemals ein Bus kommen würde…

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Der Gera-Radweg ist was für entspannte Touren. Bald wußte ich auch, was die Autorin der „Erfurter Radeltouren“ mit der Bezeichnung „wildromantisch“ für die Wege meinte….

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Das Wetter beruhigte sich immer mehr. Am Zielort konnte ich dann ungehindert noch ein paar Fotos machen, bevor es wieder nach Haus ging… beim nächsten Mal will ich nach Erfurt wieder zurückradeln. Heute haben mich die Dieselpferde wieder nach Erfurt gebracht…

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…und ein schöner Kanaldeckel 😀

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA rechts ein leerstehendes Haus (das graue). Hach, da könnt man doch schöne Sozialwohnungen draus machen! Studenten und Studentinnen gibt es hier wohl keine…

 

Das folgende gefällt mir sehr gut. Endlich mal Sitzmöglichkeiten draußen, ohne dass man gezwungen ist, Geld auszugeben. Mag ein Cafe oder Gasthaus noch so gut sein, nicht jeder hat das Geld dafür. Hier kann man sich hinsetzen und seine mitgebrachten Sachen essen und trinken (wenn es nicht geregnet hat…)

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ene Bewohnerin/Bewohner von Arnstadt:

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(….ja, Katzen müssen fotografiert werden! ;-))

Den Bahnhof zu finden war, wie so oft, wieder sehr schwierig. Ich frage mich, warum der immer nicht ausgeschildert ist… als ob der Bahnhof ein Stück Schandbild wäre, das man nicht zeigen will als Stadt… so wie ein Gefängnis oder – leider auch – ein Asylbewerberheim… Beim Bahnhof mag früher der Grund für die Außenlage vom Stadtkern die Technik der Dampflok gewesen sein (Rauchentwicklung , Feuergefahr), aber bei letzterem spielt eindeutig was anderes, negatives, eine entscheidende Rolle.

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