Einmal nicht dran gedacht…

…den Tacho abzunehmen, nachdem man das Rad im Zug abgestellt hat… und dann muß das Rad auch noch umfallen.

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ARRRGH!!!

ein Sprung im Kunststoffglas und unten ist der Tacho eingedrückt. ABer er funktioniert noch und man kann den Schalter noch drücken. Es nervt, dass man bei Sigma immer das ganze Set kaufen muß, nur weil ein Stück von der ganzen Tacho-Anlage kaputt ist!!!! Ich bin schon froh, dass dieses Modell endlich hält, auch wenn man über Unebenheiten fährt. Das ist nicht selbstverständlich… ich habe in der Vergangenheit zuviel Geld ausgegeben gehabt für Tachometer.

In der Erfurter Bahn ist leider auch nicht viel Platz für Räder. Ein dick bepacktes Reiserad stand schon dort… ich hätte meins besser hinstellen und  mit einem Band sichern sollen, auch wenn ich die Bänder nicht mag.

Leider habe ich heute in der Eile meine Kamera vergessen , aber an dieser Stelle ein paar Worte.

Heute fuhr ich erneut den Schwarzatalradweg…. etwas anders als vergangenen Sonntag.

Ich fuhr heut einen Zug später, das bedeutete, in Saalfeld und in Rottenbach jeweils einmal umzusteigen. Im Zug ab Saalfeld (Richtung Arnstadt) traf ich einen Reiseradler aus Hannover, der von seiner ThüringenTour wieder auf dem Weg nach Hause war. Das ist einfach schön, dass man als RadlerInnen immer ein Gesprächsthema hat… 

Längere Fahrtzeit als mit dem durchgehenden Zug, klar. Das hatte auch sein Gutes: es gab genug Zeit zum Umsteigen und ich fuhr zum ersten Mal den Zug, den ich vergangenen Sonntag nur von außen gesehen hatte: die Schwarzatalbahn (auch „Wal“ genannt wegen der Form. Technischer Name des Modells: „BR 641, hergestellt mit der französischen Staatsbahn SNCF – weitere Infos: http://www.oberweissbacherbergbahn.de/obs/view/wir/wir.shtml )

Die Tür – es gibt nur eine einzelne Schiebetür – erinnert stark an die vom Flugzeug. Breit genug ist sie, um mit Rad und Gepäck durchzukommen. Innen drin könnte mehr Platz für Räder sein: ab 3 Rädern wird´s eng. Sitzen tut man wunderbar drin, das Ding fährt ruhig, gleitet dahin durch das Grün draußen links und rechts, vorbei an Felsen… sehr malerisch, die Gegend dort.

Ich war erstaunt und auch belustigt, in diesem kurzen Zug – nur ein Triebwagen eben – Getränke angeboten zu bekommen von einer Dame im „Zivil“, die , weil sie neben dem Lokführer saß zeitweise, wie dessen Ehefrau wirkte 😉  Leider auch traditionelle Arbeitsteilung… (ob es auch Lokführerinnen gibt? Also so wie der GDL-Vorsitzende auftritt, der kann sich das wohl gar nicht vorstellen..)  Ganze 40 Minuten Fahrtzeit hat diese Bahn zwischen Rottenbach und Katzhütte. Die Bahnerer dort haben, zusammen mit der Bergbahn, wohl den coolsten und ruhigsten Job, den man bei der Bahn haben kann… nervige Fahrgäste oder Polizeipräsenz gibt es hier nicht, ist nicht notwendig. Andererseits… inwieweit der Mutterkonzern DB AG diese Tochterfirmen unterstützt oder allein läßt, ist die andere Frage.

In Katzhütte angekommen, empfing mich strahlender Sonnenschein. Ah, das war schön in diesem dunklen Tal…. und mit Fleech-Weste (ärmellos) fröstelt man auch nicht… Die Luft ist anders hier draußen, im dichten Thüringer Wald, kühler, frischer – und durchaus angenehm.

Zuerst saß ich ein paar Minuten noch auf einer Bank, bevor ich den Bahnhof verließ. Ein Autofahrer hatte grad sein Fahrzeug abgestellt, ging in  Richtung des Gleises und wir begegneten uns. „Wo geht es denn hin?“ fragte er mich lächelnd. Ich war überrascht, von Bahnmitarbeitern so eine Frage zu bekommen 😉  aber gerne, wenn man so nett gefragt wird (Katzhütte wird wohl nicht für die NSA arbeiten 😀  )

„Ins Schwarzatal und dann nach Rudolstadt“, antwortete ich. Ein paar freundliche Worte wurden noch ausgetauscht; dann ging der Lokführer zur Arbeit (auch am Sonntag) und ich zu meinem Freizeitvergnügen. Auf meine Frage, warum es so einige kaputte Häuser hier gäbe, wurde ich in einer Annahme bestätigt: den Eigentümern fehlt das Geld für die Renovierung. 

Später auf bereits im letzten Beitrag genannten Rastplatz hört man immer die Zughupe. Und : plötzlich wurde aus dem Triebwagen gewunken! Ich mußte lachen und winkte zurück. Das ist mal eine nette Geste…. mal kein mauliger, schlecht gelaunter (prekär beschäftiger? oder arbeitsloser?) Thüringer, der mich anfaucht, ich solle hier nicht radfahren. Genau wie in meiner alten Heimat Fürth sind RadfahrerInnen hier nicht gern gesehen – oder eben nur als Reise- und AusflugsradlerInnen. Dass das Rad auch ein Alltags-Fahrzeug ist (in der Stadt), das geht nicht so recht ins Hirn rein…

Fazit: nach Frau Schubert von der DB REgio Schleswig-Holstein, die Anfang April den Zug Hamburg – Lübeck gut organisiert hatte (Zug mußte unterwegs an einem Bahnhof halten, weil in Lübeck im Bahnhof eine Lok gebrannt hatte), sind die Leute von der Schwarzatalbahn die 2. coolen Säue eines an sich nicht so coolen Vereins (=Muttergesellschaft DB AG).

Fast hätte ich es bereut, das Regencape zuhause gelassen zu haben: in Sitzendorf hatte ich mich gerade hingesetzt, um ein paar Worte zu schreiben, da ging ein Regenschauer los. Also schnell alles zusammengepackt und in den Ort gefahren, unter ein Vordach gestellt… dieses Vordach gehörte zu einem Ausstellungsraum mit Glaskunst für Weihnachts- und Fensterschmuck, zum großen Teil hart am Kitsch vorbei oder schon drin. Ein ehemaliger Industriezweig dieser Region, die Glasbläserei.

Arrgh, und wieder ein Fotomotiv, das mir durch die Lappen ging… das verlassene Hotel „Zur Linde“ in Sitzendorf… war bestimmt mal ein schönes Haus. Jetzt könnte es nur noch David Lynch für die Landversion eines seiner Horrorfilme verwenden (zusammen mit dem verlassenen „Hotel am Tiergarten“ in Nürnberg). Vielleicht gibt es eine Sage zum Schwarzatal, in dem ein Geist vorkommt, der könnte dann auch im Horrorfilm auftreten…. und die Region könnte touristisch davon profitieren!

Und dann… Regen und Sonne gleichzeitig. Hehe. Das Wetter spielt mal wieder… wie schön, nur ein Schauer war´s gewesen, dann ging es weiter.

in Schwarzburg fuhr ich auch durch den Ort: ich wollte herausfinden, wo das Schloß war, das über dem Radweg tronte (und das ich von dort aus fotografiert hatte). Das hieß erst mal: hoch hinaus und hinauf. Oben ist eine schöne Prommenade, man sieht nach unten auf den Radweg unter Bäumen und das Freibad (das heute zu hatte, doch auch bei frischen 15°C hätt ich mich fast selbst eingeladen.. Wasser war im Becken! 😀  merkt doch keiner so schnell….. )

Auf dieser Prommenade gelangt man zum Schloß. Ich habe den Eindruck, dass die Thüringer Schlösser- und Gärtenverwaltung je nach Finanzlage renoviert: das Zeughaus strahlt im neuen Glanz, die Fassade vom Schloß sieht recht heruntergekommen aus… innen drin ist´s wohl schöner. Rein gehen wollte ich heute nicht.

Doch wo war der Bahnhof jetzt?

Der reale Irrsinn von Schwarzburg: der Bahnhof liegt mind. 2 km vom inneren Ortskern entfernt: und das alles bergauf.Von der Prommenade zum Kreisverkehr, dann aus Schwarzburg raus, die Bergstraße rauf und dann – oh Wunder! an einem schmalen , grün umwucherten Wanderweg verrät ein kleines grünes Schild, dass es hier zum Bahnhof geht. Also das ist echt… bescheuert. Es konnte nicht allein daran liegen, dass die Strecke Katzhütte – Schwarzburg – Rottenbach, wo der „Wal“ fährt, eine andere Strecke hat als der Zug ab Rudolstadt.

Später erfuhr ich auch, warum der Bahnhof so eine Lage am A. von Schw. hat: der ungnädige Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt wollte es 1900, als die Bahn in sein Land kam nicht, dass die Bahn durch sein Wildgehege führte. Wär auch schlimm gewesen, die armen Viecher mit dieser lärmenden, Rauch ausspuckenden Maschine aufzuschrecken, schließlich will man sie vor der Flinte haben, um sie abknallen zu können… (mit dem Zug wären wohl mehr Hirsche und Rehe am Leben geblieben… ich glaub nicht, dass die Adligen früher sowas wie Schonfristen kannten, wie sie heute gelten. Waldgebiet ist so oder so schwer zu kontrollieren…)

Von der Prommenade aus hätt ich gern Fotos gemacht… aaah, jetzt muß ich noch mal dort rauf. Das an sich im guten Zustand wirkende Hotel „Schwarzaburg“ stand auch leer. Hier soll Friedrich Ebert die Weimarer Verfassung unterzeichnet haben.

Die Abfahrt auf diesem PFlasterweg mit niedrigen Stufen ist eher was für die Mountainbikerfraktion ;-))

Wieder in Rudolstadt angekommen, am Bahnhof Rudolstadt-Schwarza: Nachtrag zum letzten Beitrag. Die Schallschutzwände am Bahnhofseingang sind durchsichtig mit WEIẞEN dünnen Linien und weißen Pfosten. Ich hatte geschrieben gehabt, dass sie türkis seien (das sind sie an anderer Stelle).

So, jetzt wird´s Zeit zum Schlafen für den Antrieb …  😉

 

 

 

 

 
 

 

Radfahren, bis man schwarz wird ;-) oder: die Tour mit den meisten Freibädern Teil 2

Es gibt das freche Gerücht, dass eine Tour des ADFC Nürnberg nur dann eine Tour des ADFC Nürnberg wäre, wenn die Tour an einer Kläranlage vorbeilaufen würde…. bei dieser Tour durchs Schwarzatal war es ähnlich wie bei „Regen und Sonne“ : ich fuhr an mehreren Freibädern (Unterweißbach, Schwarzburg und noch eins…) , konnte diese aber aufgrund des Wetters nicht nutzen. Es regnete bei der Schwarztal-Tour nicht (von den paar Regentropfen abgesehen), Wolken und Sonne wechselten sich ab, dazu pfiff der Wind (nicht immer in Fahrtrichtung).

 

Endlich oben! Von Unterweißbach aus hatten wir einen Abstecher zur STaumauer gemacht: Talsperre Leibis-Lichte. Hier wird der Fluß Lichte zusammen mit anderen Gewässern gestaut. (Anstieg etwa 2km lang).

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Und so sieht es auf dem Berg aus, bevor man auf die Mauerkrone der Sperre kommt:

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Hier geht´s rein ins Betriebsgelände zur Mauerkrone.

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Das Verwaltungsgebäude. Nicht der schlechteste Arbeitsplatz….

immer Blick durch die verglaste Front auf den Stausee. Ein Hauch vom Meer… Sehnsucht…

 

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Auf der Mauerkrone sind nur FußgängerInnen und RadfahrerInnen erlaubt. Anfangs dachte ich noch an den Neuen Kanal zwischen Nürnberg und Fürth, dem Main-Donau-Kanal, bei dem man auch mal Brücken überqueren muß und die „Absturzkante“ zum Wasser hin nicht befestigt ist. Kein gutes Gefühl, da drüber zu fahren… hier ist alles befestigt, aus gutem Grund.

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…denn hier geht´s noch tiefer runter…

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Hier die technischen Daten:

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Schon  seit den 1980er Jahren war die Talsperre in Planung, doch erst 2006 wurde sie fertiggestellt, die Flutung erfolgte bis Mitte 2008. Der Bund Naturschutz hatte mehrere Male dagegen geklagt (1999 und 2001), doch diese Klage wurde vom Verwaltungsgericht Gera abgewiesen. Ein ganzes Dorf, Leibis (100 Einwohner) mußte 1994 aufgelöst werden (liegt jetzt also wie die verwunschene Stadt Vineta unter Wasser), in der Nähe von Unterweißbach entstand Neu-Leibis.

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Ach ja, da kommt mir die Sehnsucht nach dem richtigen Meer…

 

Einerseits schon ein beeindruckendes Bauwerk, ein toller Ausblick auf den Stausee, andererseits ein großer Eingriff in die Landschaft. Ob die Ausgleichsmaßnahmen zur Renaturierung das wett machen können?

Ach ja, die Fußkranken und -krankinnen können mit der Lichtetalbahn hochfahren. Das ist ein 4rädiges Fahrzeug mit Automotor das aussieht wie eine Eisenbahn. Was es kostet, keine Ahnung.

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Auf dem Abstieg. Wir wählten trotz widriger Wegverhältnisse den Wanderweg, um vom Tal aus noch Fotos machen zu können.

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Vor lauter Technik: hier mal das Wichtige, die Botanik am Wegesrand fotografiert 😉

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…muß eine Campanula sein, eine Glockenblumenart…

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Unten im Tal. Die Stausperren-Anlagen.

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Der Grund, warum in den 1980er Jahren dort im Lichtetal überhaupt eine Trinkwasser-Staumauer geplant war: aufgrund der Verseuchung durch die Industrie wollte die DDR-Regierung das Trinkwasser aus dem Thüringer Wald holen und ins flachere Land nach Jena- Gera – Halle transporierten. Jena bekam schon in den 1970er Jahren Wasser aus dem Luisenthal bei Gotha.

 

 

 

 

In Unterweißbach, das Dorf unterhalb der Staumauer/Talsperre Leibis-Lichte, kamen wir in der Ortsmitte auf der anderen Seite des Gasthofs mit dem Hirsch heraus. Das nächste Dorf war: Sitzendorf. Kaputte Häuser   aber: mit Freibad. 😀

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA   KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA das war (rechtes Bild) mal eine        Fabrik…)

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Schad, dass es so kaputt ist… das wär mein Traum-Ferienhaus.. mit Veranda und Wiese davor! Wenn man nur nicht soviel Geld reinstecken müßte…

 

Weiter auf dem Radweg durch Sitzendorf…

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…und an der Schwarza entlang.

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Den Schwarzatal-Radweg kann man an einem Tag gut schaffen, ohne hetzen zu müssen.

 

 

 

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Wir erreichten Schwarzburg (ehemals Herzogtum Schwarzburg-Rudolstadt).

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Zeughaus und Schloß, vom Radweg aus gesehen:

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In Schwarzburg machten wir noch eine „Snackpause“, bevor es – nur durch Wälder – nach Bad Blankenburg weiterging.

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Der Imbiß + Freibad neben diesem Weg machte grad zu, als wir vorbeifuhren (links im Bild… hab den Eingang knapp verpaßt zu fotografieren… .)

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In Blankenburg geht der Radweg hauptsächlich durch ´s Industriegebiet… das muß man nicht fotografieren… Die Ausschilderung ist ganz ok. An der Stelle, wo der Radweg wieder zwischen Felder verläuft, war der Himmel ganz dunkel und man dachte, es würde gleich losgehen… doch glücklicherweise habe ich das Regencape wieder nur  spazierengefahren 😉

 

Tip, wenn man in Rudolstadt angekommen ist: nicht rechts abbiegen wie ausgeschildert (grüner Wegweiser auf weißem Grund), sondern geradeaus ins Wohngebiet auf den neuen gemeinsamen Rad- und Fußweg... dann mal die Bahnhofstraße rein – aber nicht ganz hinter! – sondern dann links in die Friedrich-Engels-Straße. Man landet auf einem Getränkemarktparkplatz. Gegenüber (über die Straße) davon ist der unscheinbare Eingang zum Bahnhof Rudolstadt-Schwarza (milchig-weiße Schallschutzwände mit türkis-blauen Streifen).

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Ende der Tour… nur 50 km, dennoch ist man froh, wenn man wieder angekommen ist. Doch ich habe mich über diese schöne Tour, diese Entdeckung des Schwarzatals gefreut.

Wenn von hier aus grad kein Zug fährt, kann man durch den Bahnhofstunnel durch auf die andere Seite gehen (ja, linker Hand ist der Ausgang, auch wenn der Tunnel hinten dunkel ist..) und weiter nach Rudolstadt reinfahren, da von Rudolstadt Bahnhof mehr Züge abfahren.

Es ist ein wunderbares Gefühl, zufrieden zu Bett gehen zu können.

 

Weitere Informationen zur Talsperre Leibis-Lichte:

http://www.talsperren.net/Thuringen/Leibis-Lichte/leibis-lichte.html

Ratsch – und – Stopp!

Aaarrgh. Da zieht man einmal eine schönere Hose aus feinerem Stoff an, mal keine Jeans… und dann muß 100 m vor der Haustür das blöde Hosenbein in der Kette landen! Ich hatte ein ähnliches Erlebnis mal mit einer Jeans, die hab ich wieder rausbekommen….

 

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Nicht so bei dieser Hose….

Ich mußte zwei Passantinnen bitten, mit einer Schere (die ich zufällig dabei hatte) zu Werke zu schreiten.

hach, die schöne Hose…

Radfahren, bis man schwarz wird ;-) – oder: die Tour mit den meisten Freibädern.

Schon einmal hatte ich den Schwarzatal-Radweg gesucht und war am Bahnhof Rudolstadt-Schwarza ausgestiegen. Nur leider hatte ich keinen Radweg gefunden… nur Industrieanlagen und ein verwinkeltes Wohngebiet mit z.T. Mini-Märchenschlössern (die bewohnt waren und schöne Gärten hatten). Beschilderung: nicht vorhanden. Heute nun kam es zur Lösung des Rätsels… wie so oft findet man einen Radweg heraus, indem man in „verkehrt herum“ , also in anderer Richtung fährt.

Es ging aufgrund einer unruhigen Nacht gehetzt los und ich schaffte den Sonderzug um 9.15 Uhr ab Jena-Göschwitz nur knapp. Warum Sonderzug? Weil man sonst nur mit 2x Umsteigen von Jena nach Katzhütte/Thüringer Wald fahren kann, momentan fährt der Zug durch, weil auf der regulären Strecke irgendwelche Baustellen sind. Da wär ich nie draufgekommen… auf bahn.de findet man dazu auch nix. Mein ADFC-Kumpel und Bahn-Nerd hat dies herausgefunden, weil er regelmäßig auf drehscheibe-online.de unterwegs ist. Was interssieren mich Züge! Die Dinger sollen fahren! Und sonst interessiert mich ncihts daran. Doch es gibt einen Bahnfan, der wohl immer diese Umleitungszüge weiß…

wie sich heute herausgestellt hat, eine gute Sache. Danke an die Autoren von drehscheibe online.

Ankunft in Katzhütte. Viele Wolken, daher wirkt das Dorf Miauhütte im Tal noch dunkler.

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Ganz schön kühl war es dort… na Thüringer Wald eben. Lange Hose, langärmeliges Hemd und ärmellose Weste waren jedoch ausreichend. Man ist hier wirklich „im Wald“, in der absoluten „Pampa.“

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Ein kurzer Abstecher in den Ort Katzhütte, bevor es Richtung Mellenbach losgeht.

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Die bunten Flecken an den Straßenlaternenpfosten: Wahlplakate. Es ist bald Landtagswahl und das Gegrinse und Geglotze von den Plakaten ist im vollen Gange (und bei mancher Partei möcht man eine Gotcha-Pistole und gutes Zielwasser haben, um die Plakate unlesbar zu machen).

Wenn man durch die Ortschaften dort im Schwarzatal fährt, sieht man immer wieder leerstehende Häuser, die mal schön waren – das merkt man. Ein Jammer, dass sie nun leer stehen, oftmals sind die Fenster kaputt. in Katzhütte steht auch eine leere Jugendherberge. Sehr schade. Es waren wohl nicht mehr genug Gäste gekommen gewesen… Zu DäDäRäDää-Zeiten gab es hier viel Industrie, v. a. Porzellan- und Glaswerke. Davon ist aber nur hier und da ein kleiner Werksverkauf geblieben. Gaststätten sind oft geschlossen, der einzige Arbeitgeber in Miauhütte scheint eine Kunststoffirma zu sein (soll ich das jetzt mit 3 „f“ schreiben? Verehrte GermanistInnen, bitte beantworten Sie mir dies in der Kommentarfunktion. Danke).

Los geht´s Richtung Mellenbach. Ziel: Rudolstadt. Impressionen vom Wegesrand. Wir fuhren oben auf der Straße, unten am Hang läuft die Bahnstrecke Bad-Blankenburg – Katzhütte und der Fluß, die Schwarza.

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In einem Ort war eine Baustelle. Das war unser Glück: es gab nur ein paar Motorradfahrer, die unterwegs waren auf dieser Straße…

 

Mellenbach an der Schwarza.

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An der Talstation der Oberweisbacher Bergbahn. Der Ort dort heißt Obstfelderschmiede. Die überdachte Brücke führt vom Autoparkplatz zum Bahnhof (oder besser: Bahnhöfchen).

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Für Bahnfans ein „himmlisches Erlebnis“… denn das kleine Bähnchen fährt den steilen Berg rauf nach Lichtenhain. Wir haben die Bahn heut Bahn sein lassen (na mein Nerd-ADFC-Kollege mußte natürlich noch Paparazzi-Fotos machen 😉 während ich den Weg auskundschaftete, um nicht immer auf der Straße fahren zu müssen – denn der richtige Schwarzatalradweg beginnt nicht in Katzhütte).

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Der Bahnhof (hab das Zurecht-Drehen vergessen).

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Die Kiosk- und Fahrkartenverkäuferin schien eine überzeugte Schlagerfreundin gewesen zu sein. Das war kaum auszuhalten, auch wenn man nur kurz anhielt. Keine Ahnung, wie das Essen dort schmeckt, aber mit der Musik schmeckt es nicht. Wenn es dort schon eine „Bergbahn“ gibt: warum läuft dann nicht Led Zeppelins „Stairway to Heaven“ oder „Lucy in the sky with diamonds?“ AAArgh, ich hasse Schlager! Nun, die meisten Gäste hier sind wohl Schlagerfans. Ob Bahnfan = Schlagerfreund, das muß noch soziologisch untersucht werden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Bahnhöfen wird dieser recht schön gehalten. Na die Touris sollen kommen…

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1. Etappe: Mellenbach-Glasbach.

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Ja, mein neues Rad entwickelt sich – wie mein altes Pferd – echt zur Rampensau… immer vorne an der Fotolinse dran 😉 Und nach Mellenbach, nachdem wir einmal auf der Suche nach Beginn des SchwarzatalRadwegs vor einem Firmentor gelandet sind (Apothekeneinrichtungen – Holzbau), nun endlich die richtige Abbiegung gefunden und damit den Schwarzatalradweg. Immer entlang der Schwarza und der Bahnlinie (Katzhütte – Rottenbach).KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA    KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAZur Eröffnung gleich eine schicke neue Brücke aus dem Jahr 2014, niegelnagelneu…. eine „Autobahnbrücke en miniature.“ KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA    KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

+ 2 Rastplätze mit Fahrradständern an jedem Brückenende.

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Der Belag des Schwarzatalradweges ist mal mehr, mal weniger fest. So : naja. feines Splitt-Korn oder wie man das nennt. Nicht so rutschig wie Sand, aber die feinen Körnchen hat niemand gern im Reifen.

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2. Etappe: Sitzendorf. Dazu: Kuriositäten am Wegesrand Teil 1.

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am Ufer der Schwarza: Kuriositäten Teil 1.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Wir erlebten zumindest heute am Sonntag den 17. August 2014  keinen Wasserschwall….

 

Wir machten dann von Unterweißbach aus einen Abstecher zur Trinkwassertalsperre Leibis. Auf dem Serpentinenweg nach oben fand sich Kuriosität am Wegesrand 2. Und dieser Traumgarten… ach ja….. (wenn man nicht an die Gartenarbeit denkt)

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Und hier die Kuriosität. Es gab, wie bei Serpentinen üblich, auch noch eine 2. und eine 3.Kurve. Die wurde nur nicht extra bezeichnet. 😀

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Damit sage ich erst mal tschüs und Gute Nacht. Der Antrieb muß mal schlafen gehen… Teil 2 kommt morgen.

 

 

 

 

 

 

 

zuerst: info-bild über schwarza-tal radweg?? und günstige Zugverbindung erwähnen.

Fahrrad3Grün – woher der Name stammt

Namen sind recht wichtig: sie entscheiden, ob man sich an etwas oder jemanden wieder erinnert, ob man etwas über diesen Menschen oder diese Sache im Kopf behält.

Als ich meinen Blog eröffnet habe war klar, dass es vor allem um Fahrradthemen gehen soll. Und alles, was einem beim  Radeln begegnet. Deshalb der Namensteil: FAHRRAD.

Die 3 steht für das Dreieck, daß das Rad ausmacht: vom Menschen, der auf dem Rad sitzt, laufen 2 gedachte Linien zur hinteren Nabe und eine andere Linie zum Vorderrad. Der Mensch ist der Antrieb; doch es braucht die anderen beiden Ecken, damit das Rad sich bewegen kann, die Fahrt losgeht.

 

Grün:

Gern radelt man durchs Grüne. Als Radlfahrer oder Radlfahrerin ist man froh über eine grüne Ampel (die nciht gleich wieder umschaltet). Grün ist auch ein Appell: Freie Fahrt für Radfahrer und Radfahrerinnen!

 

Leider ist nur in sehr wenigen Köpfen angekommen, dass das Rad auch ein – oder vor allem ein – Alltagsfahrzeug ist. Heute hatte sich eine Bedienung der Cafeteria des stw lächelnd gewundert, dass ich mich in der Toilette umgezogen hatte („du bist ja eine Nummer“). Tja. Was nützt ein noch schönes Kleid, wenn´s an den Beinen doch recht frisch ist beim Radeln… sind schließlich doch 8 km Heimweg.

Stadtgebiet Jena: Wo es beim Radverkehr noch kräftig hakt! Teil 1: Gebiet Haltestelle Burgau.

Heute starte ich meine Serie mit Bildern, wo es im Stadtgebiet Jena noch kräftig hakt in Sachen Radverkehr. Eine Stadt, die sich „Universitätsstadt nennt und eine Kampagne „Schritt für Schritt“ hat, die umweltfreundliche Mobilität propagieren soll… wohl haben die InitiatorInnen da nur an die Straßenbahn gedacht (auf einer der Bahnen kann man die Werbung lesen inkl. der Lokalprominenz, die wohl das Aushängeschild sein soll dafür). Sehr kurzsichtig, nur an Bus und Straßenbahn bei der „umweltfreundlichen Mobilität“ zu denken!

 

Haltestelle Burgau. Hier laufen mehrere Buslinien und Straßenbahnlinien zusammen. Der Radweg, vom Gebwerbegebiet Göschwitz, bzw. von Lobeda kommend, endet abrupt vor der Haltestelle. Es bleibt dem /der RadfahrerIn nichts anderes übrig, als in die Haltestelle „hineinzufahren“ und die wartenden Fahrgäste ohne es zu wollen, zu nerven. Warum hat da keiner an eine vernünftige Umgehung der Haltestelle gedacht?

Nicht wundern übrigens über das in verkehrt herum aufgezeichnete Rad. Es ist hier Radverkehr in beiden Richtungen erlaubt.

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Ein paar Meter weiter stadtauswärts der nächste Nonsense. Hier wurde wieder nur an die Straßenbahn gedacht. Stelle mal einer mitten in eine Autostraße einen Brückenpfeiler, was da für ein Theater wäre! Aber das blöde Ding hat seltsamerweise nirgendwoanders einen Platz. Ganz toll.

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Der Weg selbst hat eine holprige Beschaffenheit, der rote „Lack“ hat Risse wie eine abgegriffene Ledertasche.

Und dann an der Biegung, wo die Straßenbahn einmal Richtung Gewerbegebiet Göschwitz (rechts rum) und Lobeda (geradeaus) fährt, hört der Weg plötzlich auf. Hm?

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Ja, das weiß ich auch, dass der Weg nach Lobeda entlang der Gleise genug breit für Fußgänger und Radfahrer ist. Dennoch: das ist kein Zustand, ein einfach abrupt endender Radweg.

 

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Ein weiteres „Meisterstück,“ in Neu-Lobeda, in der Erlanger Allee, Höhe Salvador-Allende-Platz.

ich will an der nächsten Kreuzung (2. Ampel im Hintergrund)  immer links abbiegen. Also wechsel ich an der Stelle, wo alle Linien gestrichelt sind, auf die linke Abbiegespur (auch wenn die von dem folgenden Foto aus gesehen noch weiter weg ist, also die Kreuzung noch ein Stück weg ist).

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Als ich nachts gegen 22.30 Uhr dies mal machte, kam plötzlich von hinten ein Auto angerast. Um die Zeit erschrickt man natürlich noch viel mehr über sowas. Dazu eine laute Lautsprecherstimme und blendend helles Licht. Na da war wohl jemanden langweilig… auf der sonst so stillen Straße um diese Zeit waren  die „Freunde“ plötzlich neben mir. Im Gegensatz zu ihren Kollegen weiter östlich in diesem Bundesland kennen sie wenigstens die einfachsten Höflichkeitsregeln. Dennoch hat es mich verwirrt und wütend gemacht, warum ich als Radfahrerin, die keinen abgedichteten Blechkasten um sich hat! (im Gegensatz zu Autofahrern!) laut angeredet werde, dazu noch mit roter Warnschrift auf dem Polizeifahrzeug. Es war auch „ganz toll“, in ein dunkles offenes Fenster hineinzureden. Sehr vertrauenserweckend. Danke! Ich hör Euch auch ohne Geplärre, denn ich sitze eben nicht in einer Blechkiste!

Ich wurde gebeten, doch auf den Radweg zu wechseln. Ich erwiderte leicht außer Atem, dass ich nach links abbiegen wolle. Ich wäre an einer Stelle mit gestrichelten Linien auf diese Spur gewechselt.

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..denn weiter vorne kann man eben nicht mehr auf die linke Spur wechseln!

 

Die Herren im dunklen Auto meinten, ich solle doch vorne abbiegen, nach der Ampel. Ich verstand das nicht ganz. Ich erwiderte, dass das den Autofahrern sehr egal sei, die würden rücksichtslos geradeaus fahren.

In Rücksprache mit dem ADFC-Menschen war die Rede vom „indirekten Linksabbiegen.“

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Tatsächlich habe ich eine seltsame Markierung  NACH der Kreuzung gesehen:

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ein Linksabbiegerpfeil. Was soll der hier? Soll ich ernsthaft bei Grün über die Ampel und Kreuzung fahren, um dann als spätere Linksabbiegerin von den geradeaus fahrenden Autos/LKWs u.a. platt gemacht zu werden??? Welches Rindvieh schreibt sowas in ein Gesetz??

Anmerkung: es gibt nur eine Ampel geradeaus und eine Linksabbiegerampel. Alle, die geradeaus und rechts fahren wollen, müssen die 2. , andere Ampel benutzen.

Ich habe diese seltsame Regel des „indirekten Abbiegens“ nicht verstanden. Sie macht in meinen Augen keinen Sinn. Warum soll ein Radfahrer nicht auf die ’normale‘ Linksabbiegerspur des Autoverkehrs wechseln?

Hey, Ihr Gesetzgeber, Ihr werdet es nicht glauben, aber auch RadfahrerInnen wollen mal abbiegen! Auch wenn der Radweg noch so schön geradeaus geht!

Weil mir das Geplänkel zu blöd ist, wird eben an der Ampel angehalten, das Rad auf die rechte Straßenseite geschoben und dann bei Grün über den Fußgänger – und Radweg-Überweg gefahren. Punkt.

 

 

Regen und Sonne

…beides gehört zu einer Radtour. In Erfurt noch eitel Sonnenschein, einige Touristen, eine (noch nicht so) nervende Straßenbahnschiene (da freut sich jeder Fahrradreifen, grrr),

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ein wohl schwitzender und rauchender Motorradfahrer, der pausierte (tja, das ist der Nachteil an dieser Freizeitbeschäftigung…. und ein Spaß beim Springbrunnen vor dem Theater (ein Glasneubau- warum nicht? Es muß nicht immer die klassizistische Fassade sein…) …

Vor lauter Freude über die Erfrischung (ich muß immer lachen, wenn ich mit Wasser zu tun habe) habe ich vergessen ein Foto zu machen 😉

 

Juhu, Gera-Radweg endlich gefunden! Für die Gartenfreunde muß man natürlich außen rum fahren, sonst können diese Bachstelzen nicht ungehindert durch ihre Gärten stelzen (Gartenverein Bachstelzenweg). Schnauf, endlich aus dem Stadtgebiet raus… war nicht so einfach zu finden.

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Und wer hätte gedacht, dass diese kratzigen Disteln so schön anzusehen sind… dennoch, ich möcht keine Floristin sein und diese Pflanzen binden müssen…

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Es ist beruhigend, den Bienen und Hummeln zuzusehen…. manchmal erscheint es mir wie ein Wettbewerb, ein Wettrennen, wer zuerst den Nektar erwischt aus den einzelnen Blütenregionen 😉 bssssss…..summ……

immer noch ruhig, nur leises Donnern im Hintergrund.

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und dann, vor Molsdorf auf dem Gera-Radweg Regen. richtig dicke. Natürlich auf freier Strecke. Wäre natürlich sinnvoll gewesen, sich einstweilen ins Restaurant des Schlosses Molsdorf zu setzen. Aber bei den Preisen… wär ein Foto wert gewesen, aber bei starken Regen will man seine Satteltaschen nur wenn unbedingt nötig aufmachen. Beim Streckenabschnitt unter dem nächsten Wäldchen trafen sich die RadlerInnen, um sich ihre Regencapes anzuziehen.. wie sagte einer: „da hat es uns erwischt“ und grinste. Das ist wieder so eine Situation, die schön ist: grundsätzlich sind Radler und Radlerinnen immer  solidarisch. Nach mehreren starken Schauern ging es in Regenpausen und leichten Regen über. So genau konnte man das nicht auseinanderhalten.

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und: ja, das ist DIE GERA! Nicht die Stadt Gera, sondern der Fluß namens Gera (über irgendwas muß ja die Krämerbrücke in Erfurt führen 😀 )

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Niemand will sich ins Essen regnen lassen…. da es leider nur noch naß von oben runterkam, mußte ich mit einer heruntergekommenen Bushaltestelle als Rastort (aber eben überdacht!) vorlieb nehmen. Es würde mich auch werktags wundern, wenn an einer Land-Dorf-Bushaltestelle jemals ein Bus kommen würde…

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Der Gera-Radweg ist was für entspannte Touren. Bald wußte ich auch, was die Autorin der „Erfurter Radeltouren“ mit der Bezeichnung „wildromantisch“ für die Wege meinte….

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Das Wetter beruhigte sich immer mehr. Am Zielort konnte ich dann ungehindert noch ein paar Fotos machen, bevor es wieder nach Haus ging… beim nächsten Mal will ich nach Erfurt wieder zurückradeln. Heute haben mich die Dieselpferde wieder nach Erfurt gebracht…

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…und ein schöner Kanaldeckel 😀

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA rechts ein leerstehendes Haus (das graue). Hach, da könnt man doch schöne Sozialwohnungen draus machen! Studenten und Studentinnen gibt es hier wohl keine…

 

Das folgende gefällt mir sehr gut. Endlich mal Sitzmöglichkeiten draußen, ohne dass man gezwungen ist, Geld auszugeben. Mag ein Cafe oder Gasthaus noch so gut sein, nicht jeder hat das Geld dafür. Hier kann man sich hinsetzen und seine mitgebrachten Sachen essen und trinken (wenn es nicht geregnet hat…)

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ene Bewohnerin/Bewohner von Arnstadt:

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(….ja, Katzen müssen fotografiert werden! ;-))

Den Bahnhof zu finden war, wie so oft, wieder sehr schwierig. Ich frage mich, warum der immer nicht ausgeschildert ist… als ob der Bahnhof ein Stück Schandbild wäre, das man nicht zeigen will als Stadt… so wie ein Gefängnis oder – leider auch – ein Asylbewerberheim… Beim Bahnhof mag früher der Grund für die Außenlage vom Stadtkern die Technik der Dampflok gewesen sein (Rauchentwicklung , Feuergefahr), aber bei letzterem spielt eindeutig was anderes, negatives, eine entscheidende Rolle.

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