Theaterhaus Jena 14. Februar 2015: Bekenntnisse

Eine Lehrerin, die am letzten Tag des Schuljahres verkündet, dass sie ab sofort nicht mehr in der Schule für diese Klasse arbeiten werde, der Mord an ihrer Tochter Jana im Schulschwimmbecken, den die Polizei für einen Unfall hält… das ist die Ausgangssituation beim neuen Stück „Bekenntnisse“ , eine Produktion des Jugendtheaterclubs teenpark am Theaterhaus Jena. Die Lehrerin  mit Namen Raha verkündet, dass sie in alle Milchpäckchen der SchülerInnen Blut mit Aidsviren, das von ihrem Lebensgefährten stammt, versetzt hat. Die Schüler, die sie für die Mörder ihrer Tochter Jana hält, bezeichnet sie als „Schüler A“ und „Schülerin B.“ Diese Anonymisierung zeigt, dass jeder und jede einen Mord begehen könnte. Die Schüler und Schülerinnen sind erst mal geschockt, das ist klar. Die Verseuchung der Trinkmilch ist erst der Anfang eines perfiden Rachefeldzugs.

Doch der Reihe nach.

Wie konnte es zu dem Mord an Jana kommen? Warum wurde eines der schwächsten Mitglieder dieser Schul-Gesellschaft ermordet? Ist die Rache von Lehrerin Raha gerecht?

Matthias Pick, der Regisseur des Stücks „Bekenntnisse“ sagte mir im Interview mit Radio Lotte Weimar, dass das Stück „Bekenntnisse“ bei dem angesiedelt sein soll, was die Schüler und Schülerinnen aus  Jena schon kennen: eben die Schule. Und es sind Themen, die auch eben das Zusammenleben in der Schule betreffen: Enttäuschungen, Mobbing, Verachtung für den Lehrer, Wut, Haß. Einen Mord zu verüben, weil man enttäuscht ist, das ist schon extrem, das kommt in der Realität nicht unbedingt vor. Einige der Schauspieler nennen die Geschichte zu „Bekenntnisse auch „krass.“ Wie die Schüler_innen als Schauspielerinnen mit diesem harten Stoff umgegangen sind, das hatte ich Matthias Pick auch gefragt.

Interview mit Regisseur Matthias Pick:

https://www.dropbox.com/sh/3afqmf716infqz7/AAD48xtTpaz0ep6f42KaEE7ea?n=391610019

Die Bühne, das ist eine Sporthalle. Auf dem Boden ein pinkes Feld mit bunten Linien, wie für verschiedene Ballspiele gemacht, um Felder, z. B. das Feld um ein Tor, abzugrenzen. in der Mitte steht ein Hochsitz wie beim Tennis. Die verschiedenen Figuren stehen zeitweise auf dem Hochsitz, wenn sie reden – und wenn es gerade um hervorgehobene Monologe geht.

Meist sind es Monologe, seltener Dialoge, die auf der Bühne vorgetragen werden. Wie im antiken Theater stehen die Schauspieler_innen dort, mit Blick auf´s Publikum.Manchmal sprechen sie auch im Chor. Dennoch wird es nicht langweilig… dafür sorgt die Geschichte selbst, bei der nach und nach immer mehr Hintergründe zum Vorschein kommen; warum gerade die 4jährige Tochter Jana der Lehrerin Raha sterben mußte, wieso „Schüler A“, Jakob, einerseits intelligent und Preisgewinner bei einem Forschungswettbewerb sein und gleichzeitig so grausam sein kann, indem er mit seiner Erfindung streunende Katzen quält und tötet. Musik ist auch dabei, und dabei recht gute! Meine Freundin D. hörte u. a. Nirvana heraus 😀 Ich hätte glatt mittanzen mögen, als der Abschlußball der Schule imitiert wurde. Der Schauspieler des Jakob schaffte es sogar, auf dem Hochsitz abzurocken ohne runterzufallen ;-)))

Die Kritik der OTZ, der örtlichen Lokalzeitung („Ostthüringer Zeitung“) ist mal wieder grottenschlecht, weil der Autor vieles nicht beachtet. Da fragt man sich wirklich, ob und was die in der Birne haben! Nur oberflächliches Gelaber, so unter dem Motto „toll was die Jugendlichen dort machen, dann hängen sie nicht auf der Straße rum und sind nicht kriminell. Ach ja, um ein Beziehungsgeflecht und Rache geht es. Ach nee….Um Beziehungsgeflechte geht es IMMER im Theater! Sonst hat man nichts zu erzählen! Aber  nicht nur. Es geht auch um die Hintergründe. Und die sind verdammt wichtig! Denn die wenigsten Menschen töten aus Spaß am Töten.  Und wenn man schon von einem „Beziehungsgeflecht“ schreibt, dann sollte man auch was anderes noch bedenken: warum das Zusammenleben in dieser Schule nicht wirklich funktioniert hat und durch den Mord an der 4jährigen Jana immer mehr zerfällt.

Nach dem Weggang der Lehrerin Raha kommt ein neuer Lehrer in diese Klasse. Schon bevor er den Mund aufmacht weiß jeder im Zuschauerraum, was für eine Tröte der ist… ein totaler Idealist, geblendet von zuviel Gutmenschentum, zuviel von dem sogenannten „Positivem Denken.“ Solche Menschen nerven gewaltig, genauso wie die Gegenstücke dazu, die  Dauer-Grantler. Doch seine Naivität, die so nervt und eine Schülerin, die mit für den Mord verantwortlich ist, genannt „Schülerin B“, fast in den Tod treibt, hat noch eine andere Ursache:

Die Sprachlosigkeit, die Nicht-Kommunikation.

Man merkt, dass niemand, erst recht nicht das Lehrerkollegium, den neuen Lehrer über die Vorgänge vom vergangenen Schuljahr informiert hat. Absolut realistisch. Es wird nicht über Probleme, Verletzungen gesprochen, nicht zwischen Lehrern und Lehrern, nicht zwischen Lehrer-Schüler, Lehrern und Eltern; erst wenn das Unheil, wie ein Mord passiert ist, dann werden Briefe an den „lieben Sohn“ z. B. geschrieben. Sehr traurig. Und auch irgendwie ein Armutszeugnis für diese Gesellschaft, die offensichtlich denkt, durch Verschweigen würden sich Probleme in Luft auflösen. Die nach einfachen Lösungen sucht, wo es keine gibt (Sündenböcke haben ist sooo praktisch!) . Oder die Schuldigen laufen vor ihrer Verantwortung davon (z. B. vor der Verantwortung, ein Kind groß zu ziehen und zu erkennen, dass es nichts für die Tatsache, dass seine Mutter ihren Beruf aufgeben mußte, kann) Und dann tatenlos zuschaut, wenn schlimme Dinge passieren oder Vorverurteilungen trifft ohne hinter die Fassade zu schauen.

Schüler-Gruppen sind oft für Außenstehende schwer zu durchschauen, erst recht für Lehrer_innen. Ihnen gleich totale Bosheit zu unterstellen, wie es die Lehrerin Raha macht… naja. Jugendliche sind eben noch keine Erwachsene, deshalb kann man ihnen wohl nicht die volle Schuld an ihren Taten geben.

Der Hintergrund zum Leben von „Schüler A“ hat mich besonders interessiert.

Der Frust seiner Mutter über die abgebrochene Berufstätigkeit ist verständlich – aber das eigene Kind ist doch nicht schuld daran! Es sind die Verhältnisse, die eine Frau beruflich abhängen, wenn sie sich für ein Kind entscheidet.

Das hat der – sonst so intelligente Jakob – wohl nicht durchschauen können mit seinen vielleicht 13 Jahren….. Keine Anerkennung von der Frau, die einen geboren hat zu bekommen, das ist wirklich bitter. Schade, dass man im Stück nichts von Jakobs Vater erfährt; der ist ihm wohl „zu gewöhnlcih“ , einer von diesen „Idioten“, weshalb er ihn bald vergißt. Manchmal könnte man auch in der Realität zu dem Schluß kommen dass man es auf dieser Welt nur aushält, wenn man eine gewisse Verachtung den Mitmenschen gegenüber hat.Ich habe den Eindruck, dass man das Verhalten von „Jakob“ – so krass es auch ist –  nur nachvollziehen kann, wenn man selbst kaum oder keine Anerkennung von seiner Mutter hat.

Doch so einsam dieser Schüler ist, so unnahbar ist er. Und die Wahrheit über sein Tun, über das, was er wirklich will, die erträgt er leider gar nicht; auch wenn seine Mitschülerin ihm das freundlich sagt….  es endet tragisch, ähnlich wie bei Shakespeare.

Gute Idee übrigens, vorher Milchpackungen ans Publikum zu verteilen… war witzig und unheimlich zugleich 😉

Gut, dass es ein Jugendtheater gibt! Die Spielfreude war allen Mitgliedern anzumerken. Und auch wenn es ein harter Stoff ist, geht man als Zuschauer-/in angeregt, aber nicht völlig depressiv und gefrustet aus dem Theater.

Wie es ist, Rollen zu spielen, die man selbst nicht so einfach nachfühlen kann (weil man schlicht und einfach zu jung ist dafür), dazu gibt es ein Interview mit einer Schauspielerin und einem Schauspieler.

https://www.dropbox.com/sh/gwntxvoiexzj68k/AAClGYbek0VjYoO_l3sv0tB5a?n=391610019

Nächste Vorstellungen „Bekenntnisse“ des Jugendtheaterclubs teenpark:

– Dienstag 25.02.2015 20 Uhr Theaterhaus Jena

– Mittwoch 26.02. 20 Uhr Theaterhaus Jena

Pardon für die schlechte Fotoqualität… als Radiomensch vergißt man gern eine Kamera und dann muß das „freundliche Telefon“ mit seiner Kamera herhalten….

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Da der Charakter der Lehrerin Raha so vielschichtig ist, wird die Lehrerin von 3 Schauspielerinnen dargestellt.

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Die beiden Figuren des Stücks, die als Mörder gelten: Clara, von Lehrerin Raha „Schülerin B“ und Jakob, „Schüler A“ genannt.

A.St. -14.02.2015

Ergebnisse des Fahrradklimatests sind online

Vergangenen Herbst wurde ein Fahrradklima-Test durchgeführt: dabei konnte man seine eigene Stadt nach Fahrradfreundlichkeit bewerten. Nicht überraschend für mich: Nürnberg schneidet mit einer 4,0 schlecht ab, auch die Universitätsstadt Jena ist kaum besser, deren Partnerstadt Erlangen, als die „Fahrradstadt“ von vielen betitelt, ebenso.

Der Bericht des ADFC dazu gibt einen Überblick, was im Allgemeinen gut und was schlecht bewertet wurde (z. B. Ampelschaltungen):

http://www.adfc.de/news/adfc-fahrradklima-test-2014-die-ergebnisse

Hier die interaktive Karte, bei der man seine Stadt auswählen kann. Wer noch genaueres wissen will, kann auf den Button „pdf“ klicken:

http://www.adfc.de/fahrradklima-test/adfc-fahrradklima-test-karte.

Die Ergebnisse für: Nürnberg:

Klicke, um auf N%FCrnberg.pdf zuzugreifen

für Fürth:

Klicke, um auf F%FCrth.pdf zuzugreifen

für Jena:

Klicke, um auf Jena.pdf zuzugreifen

für Weimar:

Klicke, um auf Weimar.pdf zuzugreifen

Die Ergebnisse für die „Landeshauptstadt Erfurt“ will ich gar nicht nennen. Wer dort

unterwegs war weiß, wie zum Kotzen das Radeln dort ist. Bahnhofstunnel ist nur ein Stichwort von vielen.

Die Ergebnisse zeigen, das es noch viel zu tun gibt in Sachen Radverkehrspolitik.

Und dass noch viel Umdenken erforderlich ist: das Auto ist eben NICHT heilig und nicht unersetzbar!!!

01010005schon mal

Wo es beim Radverkehr Jena noch kräftig hakt! Heute: Neugasse

Die Neugasse Jena ist eine, wenn nicht DIE Zufahrt zur Innenstadt, wenn man aus den südlichen STadtteilen Lobeda Altstadt, Lobeda oder aus Winzerla kommt. Diese Gasse ist als „verkehrsberuhigter Bereich“ ausgewiesen. Schön. Dennoch zeigt sich auch hier wieder:

Das Auto ist in Deutschland heilig und deshalb muß es, auch wenn eigentlich kein Platz dafür ist, Parkplätze in dieser engen Gasse geben. Angeblich müssen diese Parkplätze existieren, weil die armen Kunden der Einzelhandelsgeschäfte ihre heiligen Fortbewegungsmittel doch irgendwo abstellen müssen. Es wäre außerdem eine Zumutung, ein tonnenschweres Woll- oder Nähfadenknäuel oder den tonnenschweren Imbiß aus dem einen Laden einige Meter weit zu tragen , außerhalb von der Neugasse, wo wirklich Platz wäre für ein Auto.

Stattdessen drängen sich die Autos der Anwohner in der Neugasse in Jena und die vielen Radfahrer kommen sich ungewollt mit den durchfahrenden Autofahrer_innen ins Gehege. Macht übrigens auch mega Spaß, mit dem Rad auf den Gehsteig rechts auszuweichen, wenn einem als Radler_in Autos entgegenkommen.

Tolle STadtplanung – danke dafür! ??????????????????????????????????????????????

Besuch Reichsparteitagsgelände Nürnberg am 1. November 2014

An sich wegen eines Berichts fürs Studium, der dann nichts wurde, fuhr ich von meinem Studienort Jena nach Nürnberg. Wie schön, dass seit einiger Zeit ein Zug, der „Franken-Thüringen-Express“ direkt hin und zurück fährt. Gleichzeitig besuchte ich ein paar Freunde, bei einem ehem. ADFC-Kollegen in NM übernachtete ich.

Das Hinkommen war eine einzige Katastrophe: Circus Krone am Volksfestplatz, Fußballspiel beim 1. FC Nürnberg (=der Clubb) „Consumenta“ auf dem Messegelände. Der Weg von der S-Bahn-Station „Frankenstadion“ hat 45 Min. gedauert. Sonst wäre ich geschätzt mit dem Rad locker in 20 Minuten am Dokuentationszentrum Reichsparteitagsgelände gewesen. Das nervte schon. Nachvollziehen kann ich das nicht, wie man sich zwischen solch extremen Menschenmassen, an schlecht riechenden Imbißbuden (Fettgeruch) mit überteuerten Preisen, zwischen Glasbierflaschen und dem Anteil an tölpelhaften, übertrieben lauten, ordinären Fans freiwillig Richtung Stadion bewegt. Um dann Spaß daran zu haben, sich den Arsch abzufrieren (man steht ja die meiste Zeit im Stadion) und 22 Hanserlen beim Hinterherrennen nach einem Ball zuzusehen. Na hängt viel Geld dran am Spiel namens Fußball. Na sollen sie ihren Spaß haben. Schade, dass es soviele Deppen gibt, die nur auf Streit und Rumpöbeln aus sind. Das ist schade für die richtigen Fans, die wegen des Fußballs hingehen. Und manch überzogene Sicherheitsmaßnahme gilt leider für alle.

Kurz vor dem Eingang…

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Endlich dort! Wurde Zeit.  Schließlich wollte ich später den Rundgang zur Steintribüne mitmachen.

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Hier im Süden Nürnbergs sollten ursprünglich Arbeiterwohnungen entstehen – doch dann kamen die Nationalsozialisten an die Macht. In einer Hausarbeit habe ich ausführlich beschrieben, warum gerade NÜrnberg zur „Stadt der Reichsparteitage“ gewählt wurde. Das „Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände“ wurde erst 2001 eröffnet. Der Bau, der auf diesen oberen Fotos zu sehen ist, ist ein Teil der geplanten größeren Kongreßhalle, die aber wegen des Krieges nicht fertig wurde. Denn 1939 hat man ja in Polen einfallen und nach und nach die ganze Welt mit Gewalt überziehen müssen. Die geplante Kongreßhalle: Ein Wahnsinnsbau, wie man auf den nächsten Seiten sieht. Das römische Collosseum würde 5x reinpassen.

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Man kann die Ausstellung im Dokumentationszentrum allein ansehen. Oder einen Rundgang durch´s Gelände mitmachen, der wird vom Verein „Geschichte für Alle“ durchgeführt.  Leider hatte ich bei diesem Rundgang meine Kamera nicht dabei.

Abends habe ich noch ein paar Fotos gemacht

Die Steintribüne, auch Zeppelintribüne genannt.

01010112   Zufahrt von der Rückseite.                                         01010124

Die Steintribüne verfällt zusehends. Es gibt Streit darüber, ob sie saniert werden soll oder – auch aus Symbolgründen – verfallen soll, so wie die Nazi-Herrschaft ein Ende hatte 1945. Die Baukosten sind inzwischen ermittelt. Die Zahl ist so hoch, dass ich sie mir nicht merken habe können.

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Man weiß heute nicht mehr, für was der „goldene Saal“ unterhalb der Führerkanzel genutzt wurde. Möglich ist, dass es eine Art VIP-Raum war, sehr kühl zu jeder Jahreszeit und somit wäre es ein idealer Rückzugsort gewesen während der Anfang September stattfindenden „Reichsparteitage.“

Bevor es das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände gab, war eine kleinere Ausstellung hier untergebracht, also im Goldenen Saal und den Nebenräumen. Erstaunlich groß ist der Raum unterhalb der Führerkanzel. Engagierte Geschichtslehrer_innen machten das in ihrer Freizeit und auch nur im Sommer, weil es im Winter dort zu kalt ist. Auffällig ist wie spät das „Doku-Zentrum“, wie es auch auf den Straßenbahnschildern heißt, eröffnet wurde.

01010116 Man kann gar nicht mehr so recht glauben, was da damals stattgefunden hatte: Der „Führer“ Adolf Hitler auf der Führerkanzel, während NS-Einheiten (Soldaten, Jugendverbände etc.) unten vorbeimarschierten. Leni Riefenstahl war mit von der Partie und ihrem „Lichtdom.“ Auch ohne Digitaltechnik eine perfekte Inszenierung, um Menschen zu täuschen, zu verführen, zu beeinflussen. Selbst ausländische Journalisten berichten (so kann man es nachlesen), dass sie einerseits angewidert ob der Gewaltigkeit und Grausamkeit, andererseits auch fasziniert waren von der ganzen Inszenierung.

Schade, dass man von Gegenüber nicht mehr auf die Führerkanzel blicken kann: dann hätte man als Besucher_in von heute den Blick der Zuschauer_innen von damals. Heute sind dort Sportplätze verschiedener Vereine, die nicht so einfach zugänglich sind.

01010118 Heute kann man auf den Stufen sich hinfläzen und ganz ruhig ein Eis essen. Unten gibt es Fahrradfahrer und Fahrradfahrerinnen, Kinder, die das Skaten oder das Radeln lernen, oder einfach Spaziergänger, die vorübergehen.

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Mit von der Partie war auch Leni Riefenstahl. Ganz ohne Digitaltechnik gelangen Filme, die perfekt zur NS-Propaganda passten, mit dem „Licht-Dom“.

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Für die Bebauung des Geländes mußten auch Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene schuften. Das heutige Trafowerk, das den haufenweisen Strom für die vielen Flakscheinwerfer für Riefenstahls Filme lieferte, beherbergt heute ein Fast-Food-REstaurant. Der Historiker Pascal Metzger von Geschichte für Alle e. V. dazu: „der einzige Burger-King, den Albert Speer gebaut hat.“

Und noch mal für die Fußballfreunde ein Blick weiter, von der Kanzel aus, neben dem Zeppelinfeld:

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Das „Frankenstadion“ heute war damals das städtische Stadion, das es schon vor der NS-Herrschaft gegeben hatte. Es sollte ein neues, großes „Deutsches Stadion“ gebaut werden. Doch es kam nur bis zur Baugrube,  die dann mit Wasser volllief, dem heutigen „Silbersee.“ Nein, da ist kein Schatz drin… dafür leider einiges an Dreck und Gift.

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Da kann man herrlich Achter fahren (auf dem Boden achterformen meine ich!) oder Rollschuh fahren 😉

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01010127 1945 war dann endlich Schluß mit der Grausamkeit des NS-Regimes. Die US-Armee sprengte das goldene, mit Ähren umrankte Hakenkreuz auf der Zeppelintribüne.

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Der große Dutzendteich. Im Hintergrund rechts der Anfang der großen Kongreßhalle, rechts (nicht sichtbar) hinten ist der Eingang zum Doku-Zentrum.

Der Teich führte zu diesem Zeitpunkt kein Wasser (1. November), weil die Stadtverwaltung gegen Algenverschmutzung u. a. kämpft.

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Der Luitpoldhain benannt nach dem Prinzregenten war schon zur Zeit des dt. Kaiserreiches ein Naherholungsgebiet, damals noch mit der „Luitpoldhalle“ , eine Ausstellungshalle für technische Neuigkeiten („Maschinenausstellung – 190irgendwann).

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Im Sommer finden hier die Freiluftkonzerte „KlassikOpenAir“ statt. Picknicken und dabei gute Musik hören…. (und leider das auch oft viel zu laute Geschnatter des Nachbarn…)

Das ganze Gelände ist immer noch ein gutes Naherholungsgebiet.

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Die Ehrenhalle. Die gab es schon vor der NS-Diktatur , als Ort des Gedenkens an die Toten der Kriege vor 1939. Die Nazis benutzten den Ort entsprechend ihrer Ideologie.

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Furchtbar ist, was davor liegt und jeden Fahrradreifen gefährdet. Und auch manchen Kinderwagenreifen. Eine Unverschämtheit ist das.

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01010030 Ein Hotel am Ende des Luitpoldhains. Auf der Wiese sitzen beim KlassikOpenAir die Besucher_innen und lauschen der Musik. rechts (nicht imBild) ist die Meistersingerhalle, ein Bau im 1960erJahre Stil mit 2 Konzerthallen (potthäßlich das Gebäude, wenn ich auch schon schöne Konzerte darin erlebt habe).

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01010038Blick von gegenüber auf die Ehrenhalle

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Black and……………………………………………………………………………white.

Die Große Straße. Ursprüngliich sollten dort Soldaten marschieren, doch wegen des Krieges kam es nicht mal zur Fertigstellung. All diese Dimensionen, Kongreßhalle, Große Straße…. zeugt vom Größenwahn des NS.-Regimes

01010064 Blick Richtung Messegelände

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Blick Richtung Volksfestplatz. Wenn viele Veranstaltungen sind, ist die Große Straße ein einziger Parkplatz für Blechkisten.

                01010067  ursprünglich teilte die Große Straße die beiden Dutzendteiche, den großen und den kleinen.             01010068 01010069 01010070

Links:

https://www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/

http://www.nuernbergwiki.de/index.php/Dokumentationszentrum_Reichsparteitagsgel%C3%A4nde

http://www.geschichte-fuer-alle.de/

Kleiner Radspaziergang zum Schloß Ettersburg

Manchmal wundert man sich: eigentlich will man eher los, eine ganze Tour fahren. ABer der Körper macht nicht so recht mit und so kommt man später los, als einem recht ist. So wurde es heute nur ein kleiner Radspaziergang vom Bahnhof Weimar zum Schloß Ettersburg , über Klein- und Großobringen wieder zurück nach Weimar.

Der Hinweg ist leider alles andere als toll: man muß immer die B7 oder eine andere stark befahrene Straße (Buttelstedter Straße) nach Weimar Nord rauffahren. Laut einem Freund, der in Großobringen wohnt, gibt es keinen anderen Weg. Es geht ab dem Bahnhof Weimar nur bergauf. Auffällig ist, dass in dieser Randlage der Stadt ein Obdachlosenheim, ein Studentenwohnhaus und ich glaube auch eine Asylbewerberunterkunft ist. In der Stadt will man diese Leute nicht haben.

Auf dem Weg zum Schloß Ettersburg kommt man am ehemaligen KZ Buchenwald vorbei. Ich ziehe jedes Mal meinen Hut, wenn es die Verkehrslage und die ERschöpfung erlaubt, bleibe ich auch eine Weile stehen, um der Menschen, die hier ermordet wurden, zu gedenken. Diese Taten der Nationalsozialisten sind und bleiben unfaßbar. Und sowas darf NIE WIEDER passieren.

Danach kommt die Ettersbergsiedlung, dann ist die Ausschilderung zum Ort „Ettersburg“ mies; wer kommt bitte auf die Idee, dem einzigen Schild, auf dem „Pflegeheim“ steht, nach links zu folgen?? Das Rote Kreuz betreibt in Ettersburg ein Pflegeheim.

Schloß Ettersburg liegt nur 1,3 km vom ehem. KZ Buchenwald entfernt.

 

die Klosterkirche, die zum Schloß gehört, begrüßt mich, wenn ich aus Richtung Buchenwald / Ortsmitte von Ettersburg komme.

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Eingang Schloßpark….

 

 

und ums Eck…

 

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…der Kircheneingang.

 

 

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und JETZT endlich das Schloß. In diesem Gebäude ist das (für den schlanken Geldbeutel zu teure) Restaurant drin.

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von Süden: das Schloß. Zwar kann man als Nicht-Adeliger dort spazieren und essen, aber dennoch muß man entsprechend Geld haben.

Die Ungleichheit ist also nicht ganz aufgehoben.

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Der Blick vom Schloß aus Richtung Süden. Nur 1,3 km von hier entfernt liegt das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald.

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Im Schloßpark. Man kann dort noch weiter hinein in die Landschaft laufen.

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Vor diesem gelben Haus ist dieses Feld; am Ende ist eine Art Cafe (bis 17 Uhr nur geöffnet).

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Ich saß auf einer der Bänke (rechts am Wegrand)  und aß mein eigens gekochtes Essen aus dem „Henkelmann.“

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Die Klosterkirche, Ansicht vom Hof des Schlosses aus.

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Der Schloßhof. (geradeaus geht es wieder hinaus nach Ettersburg- Ort).

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(den „schönen“ Zigarettenmülleimer mußte ich leider mitfotografieren…)

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Das war der kleine Radspaziergang am Sonntag den 5. Oktober.

 

Am Sonntag den 12. Oktober 2014 war ich wieder auf Schloß Ettersburg; diesmal von Erfurt aus.

Wenn man erst mal aus ERfurt rausgefunden hat, ist der Weg richtig schön. War schade, dass ich den Fotoapparat zuhaus gelassen hatte… Bei dem sonnigen, wenn auch nicht immer klaren Wetter waren viele Spaziergänger/-innen mit Hund/Kindern unterwegs.

Zuerst bin ich die Thüringer Städtekette (Fernradweg) bis Niederzimmern gefahren. Bis dorthin ist der Weg noch gemütlich, nur wenige Steigungen gibt es. Ab Niederzimmern nach Ottstedt und Hottelstedt gibt es dann kilometerlange Steigungen, einmal 10% und einmal 14%. Grade jetzt, nur wenige km vom Ziel entfernt… das war schon ein Kampf gewesen. Und wenn es mal einigermaßen eben war, dann kam der blöde Wind entgegen. Toll.  Ich bin die Landstraße gefahren, ich weiß leider keinen besseren Rad-Weg. Doch nach Hottelstedt… plötzlich war das Ortsschild von Ettersburg da, das Schloß gleich auf der rechten Straßenseite.

 

Da hat sich  die Anstrengung gelohnt!

Wär‘ schön, wenn mal jemand mitführe.

 

 

 

 

 

Critical Mass Erfurt 2. Oktober 2014

Jeden 1. Donnerstag gibt es in Erfurt eine Critical Mass. Treffpunkt ist der Willy-Brandt-Platz am Erfurter Hauptbahnhof.

Auf dem Weg nach Erfurt traf ich einen Typen mit einem verrückten Fahrrad…

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Ein Mercedes-Lenkrad als Fahrradlenker. Na das ist bestimmt interessant zu fahren… ob man das Pferd damit immer am Zügel behält?

..und noch was, das ist wohl eher eine Liebhabersache:

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Sieht gut aus, aber auch recht schwer. Wenn Alternative zu Plastik, dann wäre aber wohl das alte Metall besser… denn ein Rad muß eben jedes Wetter aushalten… wer will schon Spreisel oder durch Feuchtigkeit verbogene, blockierende Schutzbleche haben?

 

 

Noch gerade rechtzeitig in Erfurt angekommen. Start der Critical Mass am Willy-Brandt-Platz. Einer vom ADFC begrüßt die Teilnehmer/-innen.

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Fragt mich nicht, wo wir gefahren sind… so gut kenne ich mich in der ‚Landeshauptstadt‘ des kleinen Bundeslandes Thüringen nciht aus. Ist schon auch lustig, wenn man hört, dass die „Landeshauptstadt“ grad mal 200.000 Einwohner/-innen hat 😉  Wenn man anderes gewohnt ist…

Länge der Tour:  Ich denke, es waren so um die 15 Streckenkilometer. Fahrtzeit: ca. 1,5 Stunden. Das furchtbar pinke Velotaxi mußte zusammen mit der Polizei vorausfahren. Er sei schon schneller, seit er einen Motor hätte, sagte mir einer der Ordner. Dennoch, es hätte eine gute Spur schneller gehen können…

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Wow, sogar Skateboardfahrer und -fahrerinnen dabei… na solang sie mitkommen… wär mir zu heikel! Aber die wirkten alle recht frisch. der eine konnte sogar telefonieren…. und Kinder und Jugendliche waren auch dabei. Das kleine Mädel erzählte fröhlich drauflos (Bild links), während ich neben ihr fuhr  😉

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…………………und JA, es gibt auch immer mehr Mädels, die Skateboard fahren!

 

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..und dann blieben sie alle plötzlich stehen. Hm?

Eine Autofahrerin hatte es nicht kapiert offensichtlich, was hier los war…. sie hatte wohl gedacht, sie käme da noch ums Eck… doch huch, da waren plötzlich soviele entgegenkommende Radfahrer-/innen!

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Aber die Autofahrerin und ihr starrer Kasten, der mit der Motorhaube in die Straßen hineinragte und damit kurzzeitig für eine Unterbrechnung der CM sorgte, war nicht der einzige Grund für den plötzlichen Halt der Radfahrer und Radfahrerinnen. Beim 2. unfreiwilligen Halt hatte die blau-silberne Truppe (nur in Bayern sind sie noch grün)  sich verfahren. Schon irgendwie peinlich, sehen sie sich doch selbst als die Kenner des Straßensystems… als DIE Ordnungshüter.

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Und leider will die Polizei Erfurt  vorher wissen, wo gefahren wird… nach einigen Aussagen von Teilnehmern zu schließen hat mal einer einen fehler gemacht und es angemeldet – das war ein Fehler. Das gute ist jetzt, dass es immer mehrere gibt, die was anmelden… also kann nicht nur einer verantwortlich gemacht werden – so habe ich das verstanden. Immer gut, wenn das nciht so klar ist, wer der Veranstalter ist.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA   KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Während der Fahrt fotografiert, daher ist das rechte Bild etwas unscharf, weil wackelig..

 

Und dann wurde es schon dunkel… ist eben Herbst.

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Teilnehmer-/innenzahl: ich schätzte sie so auf 60, die Critical-Mass-Gruppe auf fb sagt 70. Immer noch klein, schaut man sich die Nürnberger Gruppe an… aber Erfurt ist auch wesentlich kleiner als Stadt.

Endpunkt war am Fischmarkt , beim Rathaus. leider hat die Kamera keine gescheiten Fotos mehr gemacht.

Schön war´s! Ich hatte es genossen, mit andern durch die Stadt zu radeln und den verdutzten, manchmal auch grantig oder wütend dreinblickenden Autofahrern und -fahrerinnen  freundlich lächelnd zu winken. Einmal haben Passanten, vor ihrer Haustür stehend, sogar lächelnd zurückgewinkt.

Danke an den ADFC, der mitgefahren ist und die Koordiantion übernommen hat.

Critical Mass Erfurt: jeden 1. Donnerstag im Monat, Treffpunkt 18 Uhr am Willy-Brandt-Platz gleich am Hauptbahnhof.

Herbstimpressionen

3. Oktober, Feiertag… und schönes Wetter. Ein letzter Sommergruß… da geht man doch raus. Ich habe heute nur einen kleinen Spaziergang gemacht, da ich von der Critical Mass gestern abend in Erfurt noch geschafft war.

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Der Weg ist an sich einer , den ich schon öfter gegangen bin. Nur hab ich noch nie richtige Bilder gemacht gehabt.

Beginn des Weges: Drackendorfer Park.

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für die Pilzkenner… welcher das ist.

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und: ja, auch Nadelbäume dürfen im Herbst fotografiert werden!

Eine Lärche mit ‚ä‘ und Nadeln (nicht als Christbaum geeignet…  😉

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das ehemalige Teehaus. (auch: Anmachhütte für den alten Schnösel J.W. Goethe, der sich an die junge Sylvie von Ziegesar, die Adelsfamilie von Jena-Drackendorf,  ranmachen wollte…)

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Eine der letzten Blüten des Sommers, des Jahres überhaupt.

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Erster Teil des Anstiegs…

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Diese schöne Pflanze wächst über einen Gartenzaun. Ich hatte im Hintergrund beim Fotografieren Radio gehört, es war unübersehbar, dass da jemand im Garten arbeitete… plötzlich eine Stimme, dass das nciht ok sei hier zu fotografieren… ich erwiderte ruhig, dass ich nur Pflanzen, keine Personen fotografiert hätte. Oder hätte ich den Feuerdorn oder diesen „Wein“ hier erst fragen müssen??

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Fast oben…

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Der Herbst, deutlich sichtbar…

noch ein Stück…

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und oben!

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Rückwärtig im Bild: die Sommerlinde, das Ziel des Spaziergangs.

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Blick übers Plateau…

Die SOMMERLINDE, ein Naturdenkmal.

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Ob sich jemand in dem Loch versteckt hat?

Die Linde blüht und grünt trotzdem….

 

 

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Von der Bank gegenüber aus der Blick auf die Sommerlinde.

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Ich möcht nur wissen, was das für ein Laubgehölz ist… Blätter haben leichte Ähnlichkeit mit einer Eiche.

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Auf dem Rückweg.

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Einer der Grenzsteine, die hier in der Gegend immer wieder zu finden sind: „GW“ steht für „Grafschaft Weimar“ und auf der Rückseite steht immer ein „HA“ für „Herzogtum Altenburg.“ Ein Freund sagt immer: „Da steht „Geh weiter“ und auf der anderen Seite „Halt an.“

 

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…und wieder abwärts… richtung Drackendorf. Vorher geht es aber noch woanders vorbei…

 

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Zufällig gefunden am Wegesrand. Wohl ein Haustier, dass da begraben ist…

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Schlangenast. Der war schon so. Ich habe NICHT FLÖTE GESPIELT.

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Wieder eine seltsame Frucht am Wegesrand. In Märchen und Sagen passiert wohl was mit einem, wenn man auch nur dran vorbeigeht…

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nach den Stacheln und dem Laub zu urteilen könnte es eine Berberis sein..

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Blick runter auf Jena-Drackendorf. Von der Kirche aus war ich gestartet.

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Blick auf die Drackendorfer Straße (vor den gelben Häuserblocks) und Lobeda-Ost. Im Hintergrund (links): Jena-Zöllnitz.

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Schlegelstraße, Jena-Lobeda (Ost).

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Baustelle Uni-Klinikum (vorne, mit den Kränen). Gegenüber, also weiter ‚hinten‘ im Bild: Salvador-Allende-Platz, wichtig zum Einkaufen…

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Huch! Wohin jetzt?

 

…hier geht es noch vorbei, bevor man fast wieder im Tal ist: die Lobdeburg. Die Herren von Lobde, das war ein fränkisches Adelsgeschlecht, die bis zum 16. Jahrhundert hier wohnten. Seitdem verfällt die Burg… ein paar Leute wollen sie wieder aufbauen, wie man sieht.

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..und hier noch ein Wanderhinweis. Wird auch gern von Joggern und Joggerinnen benutzt, die Saale-Horizontale.

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Das letzte Stück abwärts…

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Nochmal der Drackendorfer Park, auch Goethepark…

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Wieder unten angekommen…

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Schönen Abend! Und Gute Nacht…

Fahrradklimatest – die eigene Stadt nach Fahrrad(un)freundlichkeit bewerten!

Alle 2 Jahre gibt es einen Fahrradklimatest.

Wie ist die Situation für Radler und Radlerinnen in der eigenen Stadt?

Mit diesem Test kann man eine Bewertung abgeben. Also: los!

http://www.fahrradklima-test.de

https://survey.team-red.net/index.php/441565/

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Jena, Nähe Burgaupark: Pfosten versperrt Radweg, Radweg selbst im schlechten Zustand. Außerdem endet dieser Radweg in der Gegenrichtung einfach so an der Straßenbahnhaltestelle (siehe Beitrag: „Wo es in Jena beim Radverkehr noch richtig hakt!“)

Kocherei

Heute wird es wieder Zeit für einen Beitrag…nur leider sehr kurz, da derzeit Streß wegen bald abzugebender Hausarbeiten besteht. habe heute wieder was neues versucht… Butternut-Kürbis, ausgehöhlt, als Füllung rote Linsen mit Ajvar, Knoblauch, Zwiebeln und Fetastücken. Darauf : Fetascheiben und etwas Schmand. Gewürze sind überall dabei… dazu gibt es Reis.

Allerdings: so nur halbdurchgegart, wenn auch schon weich, bekommt der Kürbis nur mit ein paar Schlucken Bier… die Creme selbst ist gut geworden und stopft auch den Magen.

Mal was sattmachendes ohne Fleisch… KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Anregungen zu dieser Koch-Idee?

Dann schreiben Sie mir Ihre Anregungen in der Kommentarspalte.

Zeichen und Wunder in der Universitätsstadt Jena

Jena in Thüringen nennt sich „Universitätsstadt.“ Da erwartet man schon was. Gut ausgestattete Bahnhöfe zum Beispiel. Und ja, der Bahnhof „Jena Paradies“ ist  so einer. Noch dazu gleich neben einer Parklandschaft, an der Saale. Was für einen Bahnhof gilt, sollte aber für alle gelten.

Denkste.

Bahnhof Jena-Göschwitz, das sieht aus wie der allerletzte Bahnhof, dreckig, stinkig, unkomfortabel für die Fahrgäste, schlecht zugänglich. Nur die Drogendealer und sonstige Kleinkriminelle fehlen noch. Ach ja, und vielleicht noch ein paar Ratten und noch mehr Abfall.

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4 Jahre schaue ich mir das schon an. Ich ärgere mich am Bahnhof Göschwitz, der die Ost-Westverbindung schlechthin ist regelmäßig über einen kaum sichtbaren Zugang, einen baufälligen Durchgang, kaputte Treppen, fehlende Aufzüge oder wenigstens Schienen an der Treppe und zu niedrige Bahnsteige. Jedes Mal darf man sein Rad + Tasche oder den Kinderwagen die Treppe runter- und rauftragen.

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Nun scheinen sich DB AG und Stadt Jena in manchen Punkten geeinigt zu haben. Es geschehen noch Zeichen und Wunder am Bahnhof Jena-Göschwitz.

Ein paar Baustellenfotos.

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Links soll ein Aufzug eingebaut werden. Deshalb ist der Tunnel, der Durchgang unter den Gleisen zum Teil oben offen. Die Wände und Decken des Durchgangs sind damit aufgerissen.

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Die gegrabene Lücke für den geplanten Aufzug.

Gegensatz ca. 50 km weiter östlich: eine Stadt mit Autokennzeichen „G“, die selbst immer mehr verfällt, diese Stadt hat aber einen funktionierenden Bahnhof mit Aufzügen.

 

Die vorderen Gleise (von Lobeda kommend die „vorderen“ Gleise) sind gesperrt, dort werden die Bahnsteige endlich erhöht. Das Einsteigen in den Zug ist bisher immer eine Bergsteigertour  – ganz gleich, ob man ein Rad und eine Tasche oder nur eine Tasche dabei hat. Ich frage mich, warum diese Bahnsteige bisher so niedrig waren – und noch sind bei den hinteren Gleisen.  Wie hoch waren die Zugangstreppen bei früheren Waggons?

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Die aufgebauten Geländer sind nicht zum Flanieren, Stolzieren oder Turnen gedacht 😉 Sie führen zu den hinteren Gleisen, von denen gegenwärtig auch die Züge abfahren. Der Tunnel= Durchgang soll demnächst gesperrt werden, dann darf man als Fahrgast und Fahrgästin auf dem „Geländergang“ staksen.

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Hier der Zugang zum „Geländergang,“ rechts neben dem Tunnelzugang, vorbei an einem umzäunten Gelände, in dem ein Hund wacht. Der wird dann wohl in Zukunft mehr zu bellen haben, auch wenn keiner in das umzäunte Gelände rein will, sondern nur dran vorbeigeht… irgendwie kann er einem auch leid tun, wenn er so lang allein Wache schieben muß (es scheint, er müsse so lange wachen).

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Na man wird sehen, wie es weitergeht mit dem Bahnhof Jena-Göschwitz… was sich so in Sachen Fahrradfreundlichkeit tut – oder auch nicht.

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